Worauf stehst du?

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Infrastrukturen sind nicht nur die Wege eines Landes, sondern auch dessen Energie- und Wasserversorgung, Telekommunikationsnetze, öffentliche Einrichtungen wie z.B. Verwaltungen und Schulen sowie die Gewerbeflächen: Alle zusammen bilden die Grundlage für unser tägliches Miteinander, im privaten Umfeld wie auch bei der Arbeit.

Durch Infrastruktur sind wir beweglich und gut erreichbar, sind wettbewerbsfähig und ausbaufähig. Damit das auch in Zukunft so bleibt muss jedoch noch einiges getan werden, denn in vielen Bereichen stoßen wir an Grenzen; an anderen nagt kräftig der Zahn der Zeit.

Dein Land. Deine Zukunft. Deine Infrastruktur.

Ohne Infrastrukturen geht gar nichts: Bereits das Fehlen oder Zerfallen einzelner Teile kann verheerende Auswirkungen haben – so kann eine baufällige Brücke bereits den Verkehr einer ganzen Stadt lahmlegen. Damit solche Engpässe nicht entstehen, müssen Infrastrukturen gepflegt und ausgebaut werden – denn schließlich wollen wir auch in ein paar Jahren noch sicher leben und arbeiten.

Vielschichtig: Die Infrastrukturbereiche

Beim Wettbewerb hast du die Möglichkeit, unterschiedliche Infrastrukturbereiche abzubilden. Hier findest du weitere Infos zu den einzelnen Bereichen:

Wege, Straßen und Schienen sind eine der offensichtlichsten Infrastrukturen – allgegenwärtig und im wahrsten Sinne des Wortes die Grundlage unserer Beweglichkeit.

shutterstock_3224013Auf dem Weg zur Arbeit oder in den Feierabend, zu Fuß, mit dem Fahrrad, Auto, Bus, Bahn oder per Jet: Ohne anständiges Verkehrsnetz geht gar nichts. Nicht umsonst ist das Motto des IHK-Jahresthemas 2013 „Wege für morgen“.

 

 



Nicht weniger wichtig ist die Energieversorgung: Die Vorzüge einer zuverlässigen Stromquelle sind in Privathaushalten wie auch in Unternehmen bundesweit unangefochten hochgeschätzt. 

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Auch auf das Energienetz warten in Zukunft einige Herausforderungen: Neue Energien, neue Technologien und die zunehmende europäische Vernetzung schreien geradezu nach Investitionen und Ausbau des viel zu kleinen und veralteten Bestandsnetzes.

 

 



Wasser ist so etwas wie der ‚hidden champion‘, der heimliche Star der Infrastruktur: Kaum etwas, was so kostbar ist, wird als so selbstverständlich angesehen wie das Wasser – sauberes Wasser, wohlgemerkt.

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Nicht nur haben wir in den meisten Teilen des Landes zum Glück ausreichend davon, es ist auch von unschlagbar hoher Qualität. Aber auch die Wasserversorgung muss konstant gepflegt und ausgebessert werden.

Hier gibt es z. B. die paradoxe Situation, dass die Privathaushalte zwar Wasser sparen, gleichzeitig jedoch viel Wasser benötigt wird, um Leitungen sauber und funktionsfähig zu halten.



Dank Smartphones und Breitband sind wir immer auf Empfang. Unser ständiger Begleiter kann häufig ein ziemlicher Zeitdieb sein – meistens aber ja doch ganz praktisch.

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Handy, Radio, TV, Internet, Festnetz – wir sind überall fest im Netz verankert. Während wir privat eventuell noch auf den einen oder anderen Kanal verzichten könnten, würde  in Unternehmen ohne Kommunikationsnetze gar nichts gehen.

Jeder, der schon einmal in einem Funkloch war, wird einen zügigen Netzausbau schätzen. Und in Zukunft ist LTE für viele Regionen dann eventuell nicht nur ein Begriff aus der Werbung, sondern multimediale Realität vor Ort.

 



Bildung findet jeder wichtig. Trotzdem gibt es hier noch einige Hausaufgaben zu erledigen: Geplanten Bildungsausgaben von gut 5 Mrd. Euro steht zum Beispiel aktuell ein sogenannter ‚Investitionsrückstau‘ in Höhe von 27 Mrd. Euro gegenüber.

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Wer das kleine 1×1 beherrscht, der sieht, dass Kitas, Schulen und Universitäten hier mehr als nur ein Rechenproblem haben.

Und Unternehmen ebenfalls, denn ohne gut ausgebildete Mitarbeiter droht schnell ein verheerender Produktionsstau.

 



Wirtschaft will wachsen: Viele Unternehmen finden aber gar nicht genug Platz, da Kommunen teilweise immer weniger Gewerbe- und Industrieflächen zulassen.

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Umweltschutz und Wohnungsbau sind an vielen Orten mehr gefragt als wirtschaftliche Aktivität. Unternehmen müssen sich daher häufig beschränken, statt wachsen zu können.

 

 

 



Aktenberge statt Apps: Während in Unternehmen viele Abläufe durch IT-Prozesse vereinfacht werden, sind entsprechende Anschlussstellen in der öffentlichen Verwaltungsinfrastruktur noch nicht modernisiert.

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Anstelle von effizienten und elektronischen Verfahren bremst vielerorts veraltete Bürokratie jeden Vorsprung durch Technik wieder aus.